Rückblick Mai – Oktober 2011

 

Die dazugehörigen Fotos findet Ihr monatlich, und nach Gästen gereiht.

 

 

 

 

10.Mai                  Endlich geht es um 06:00 von München Airport wieder zurück zum Pink Panther nach Marmaris (Tk). Nach einigen „Troubles“ bei Service- und Reparaturarbeiten wurde der Kat dann am 20.Mai wieder seinem angestammten Element, dem Wasser übergeben.

 

23.Mai                  Es geht wieder los mit dem Segeln. Von Marmaris ging es mit „Zwischenlandung“ in Panormitis (Insel Simy) ab nach Kardamena (Kos). Wo wir von unseren Freunden schon erwartet und auch stürmisch empfangen wurden. In den nächsten Tagen wurde die Proviantkiste wieder ordentlich gefüllt (Lidl sei Dank).

 

28.Mai                  Helmut und Isabella sind angekommen – ab morgen Segeln wir für eine Woche Richtung Süden nach Chalki und dann weiter nach Prassonisi – Lindos – Ladiko (Anthony Queen Bucht) – Rhodos Stadt.

 

2.Juni                    21:30 Ossi, Judy und Barbara kommen in Rhodos an Bord. Und jetzt geht’s so richtig los - Wassereinbruch an Steuerbord – steht bereits bis knapp Unterkante Bodenbretter.

Ursache: das Seeventil vom Generator ist gebrochen (Plastikklumpert – wurde in Marmaris von „Profis“ neu eingebaut!)

Während ich das Leck abdichte, lenzen Judy und Helmut fleißig und um 22:45 haben wir es dann geschafft . Wir legen bei N-Wind mit 30-35kn ab und kreuzen die ganze Nacht Richtung Pali (Nissyros), wo wir gegen 11:00 einlaufen. Es gibt ein herzliches Wiedersehen mit den Besitzern der Taverne „Aphrodite“ – und es wird eine lange, feucht-fröhliche Nacht.

 

4.Juni                    Nach kurzem Schlaf verlassen wir Pali Richtung Kardamena unter „Dieselwind“. Kurz vor Kardamena streikt dann der Steuerbordmotor und will einfach nicht mehr arbeiten. Da relativ viel Wind (jetzt auf einmal!) weht, wird das Anlegen ein grandioses Schauspiel. Vassily (Chef vom Restaurant Nemo) kommt mit einem Fischerboot und übernimmt eine Leine, die dann an Land von unseren Freunden (Rob, Helen, Carmen, Peter, Fischern,.…) übernommen wird und mit einem Lied auf den Lippen (Richtig – man hat „Happy Birthday“ für den Skipper gesungen – er wurde wieder mal 33 ;-)) wurde Pink Panther an die Mole bugsiert. Die Repartur ergibt eine defekte Dieselleitung (Luft wurde angesaugt !) Helmut und Isabella verlassen uns nach einer aufregenden, aber doch sehr schönen Segelwoche. Nachmittags kommt noch Gitti, eine Tirolerin, für die nächsten Tage mit an Bord.

Am Abend gab es dann natürlich die bereits vor einer Woche geplante Geburtstagsparty bei Nemo.

 

5.Juni                    Wir verabschieden uns von unseren Freunden für die nächsten Jahre (es geht ja heuer westwärts ab in die Karibik!) und segeln bei verschiedensten Windverhältnissen in den nächsten Tagen über Astipalaia, Thira (Santorin), Ios, Serifos, Aigina zum Kanal von Korinth. In diesen Tagen kommt auch der Spaß nicht zu kurz (Judy spendet seine Uhr den Fischen – wegen Termine und so…), auf dem Kat werden Led-Leuchten montiert und Judy hat sogar „Discolicht“ für Pink Panther mitgebracht – schaut gut aus! – Danke!

 

10.Juni                 17:00 Es geht durch den Kanal von Korinth – ein imposantes Erlebnis – und machen dann in Corinthos fest.

 

11.Juni                 Heute sehen wir uns den Kanal von Oben an und gehen einkaufen. Vom Fischhändler bekommen wir zu unseren ausgesuchten Fischen einen Thuna geschenkt (mit ausführlichem Rezept für eine excellente Fischsuppe) als Vorspeise.

 

12.Juni                  Brigitte verlässt uns heute, wir (besonders Judy) hatten viel Spaß mit der Tirolerin ;-)

Wir segeln dann um 08:40 Richtung Westen (Wind natürlich gegenan) - mit Kreuz um Kreuz nach Galaxidi.

Weiter durch den Golf von Patras geht’s nach Ag Nikolaos (Insel Zakynthos) zu Dimitri und seiner Familie. Wir werden auch hier nach 2-jähriger Abwesenheit freudig begrüßt – es ist wirklich schön, nach so langer Zeit Freunde wieder zu sehen.

 

15.Juni                 Wir machen noch einen Kurztörn zur Wreck Bay auf der W-Seite von Zakynthos. In 2 Tagen fliegt die „Bande“ (Ossi, Judy und „´s Leb’n is a Hit“ Babsi) ja zurück nach Ö.

Judy will noch nicht nach Ö und versucht weitere Aufenthaltstage auf Pink Panther durch „Selbstverstümmelung“ zu schinden, wobei die Aufenthaltsverlängerung nicht klappt – die Selbstverstümmelung schon ;-))

 

17.Juni                 Zwei herrliche Segelwochen (730 sm gesegelt!) sind vorbei und unsere Freunde verlassen uns leider. Bleibt noch nachzutragen, dass wir gestern von Spartakos (Chef von der gleichnamigen Taverne in Zakynthos) nach 2 Jahren ebenfalls sehr herzlich empfangen und dann auf das Beste bewirtet worden sind (an Uzo ist in Griechenland kein Mangel ;-))

 

18.Juni                 Wir verbringen jetzt einige Tage geruhsam vor Zakynthos Stadt vor Anker. Treffen mit Robert von der SY Filou einen alten Freund aus Marmaris machen uns eine schöne Zeit. Polierarbeit und ähnliches wird bei herrlichem Wetter täglich verschoben – was soll´s – irgendwann wird es sicher gemacht.

 

1.Juli                     Johannes und Bianca kommen für eine Woche an Bord. Wir machen einen schönen Törn und besuchen Dimitrin in Ag Nikolaos, wo wir ganz überraschend auf Schorsch (Urbayer) mit seiner SY Isenisca treffen. Gemeinsam geht’s dann über Vathi nach Sivota wo wir noch auf Hubert und Farida treffen. Eine lange „Pink Panther Nacht“ nimmt Ihren Lauf! Morgens gibt’s dann auf Pink Panther gemeinsam „Eier mit Speck – Frühstück“ Hubert kommt dann nochmals mit dem Dingi vorbei (er muss seine Katze „Frühling“ täglich mit dem Dingi spazieren fahren!) Wir segeln dann mit Schorsch im Heckwasser weiter nach Nidri. Dort verabschieden wir uns von Schorsch und gehen am nächsten Tag nach Meganisi.

 

6.Juli                     05:30 Der Skipper geht Anker auf, heute gibt’s einen längeren Schlag nach Poros (Kefalonia), wo wir dann einen Sundowner in der fantastischen Felsenbar genießen.

Weiter geht’s dann in die Wreck Bay (darf bei einem Zakynthosurlaub nicht fehlen). Grillen am Strand bei herrlichem Sonnenuntergang.

 

9.Juli                     Am Weg nach Zakynthos Stadt treffen wir bei den Blue Caves auf die SY Filou. In Zakynthos Stadt kommen dann Hubert uns seine Jungs an Bord. Haben ein Paket von unseren Freunden Judy und Babsi dabei – Danke!

 

10.Juli                   Johannes und Bianca verlassen uns und wir segeln mit Hubert & Co zu einer Bucht im Süden von Kefalonia, wo der Griller gestartet wird (wozu sonst ist Hubert als vielfach geprüfter „Grillmeister“ an Bord?) Franz-Josef und Andre langen kräftig zu – Seeluft macht Hungrig (was sich noch in den nächsten Tagen noch mehrfach bewahrheiten soll!) Es folgt eine lange Nacht bei Wein und Zigarren.

 

11.Juli                   Ab nach Fiscardo – Andre fängt nach ausdauernden Versuchen ein paar Fische und bekommt sie am Abend serviert.

 

12.Juli                   Wir segeln von Fiscardo nach Poros. Mit dem Spi machen wir trotz wenig Wind locker 8Kn und lassen einige „Monos“ richtig stehen. In Poros geht’s dann natürlich zum Sundowner in die Felsenbar.

 

13.Juli                   Wreck Bay – Zakynthos (geht nicht ohne) mit Grillen am Strand und anschließender „Pink Panther Party Nacht“. Am Morgen geht’s zu Dimitri und es werden die Blue Caves besichtigt.

 

14.Juli                   Auf dem Weg nach Zakynthos Stadt treffen wir auf Koos und Corrie mit dem Kat Ameland. Binky, der Bordhund ist natürlich auch dabei und begrüßt uns auf hoher See sehr herzlich.

Nach einem „kleinen Begrüßungsumtrunk“ (haben uns ja mehr als ein Jahr nicht gesehen) geht es dann weiter nach Zakynthos Stadt.

 

15.Juli                   Hubert und seine Jungs verlassen uns. Richi, Julia, Peter und Ilona sind eingetroffen. Wir machen unseren „Standardtörn“ Kefalonia, Fiskardo, Poros, Wreck Bay, Ag Nikalaos, Zakynthos-Stadt. Ein wunderschöner Törn mit etlichen „Highlights“ (Richie verlässt in Fiscardo den Kat am frühen Morgen lautlos durch die Notluken um uns zum Frühstück mit frischen Crossants und anderen Leckereien zu Überraschen; Lagerfeuer in der Wreck Bay mit Grillen; bei der Rückfahrt von der Wreck Bay vertörnt sich der Bergesack vom Spi, Wind wird mehr – ist ja klar - Spi mag das nicht und „platzt“ - verheddert sich auch noch im Backbordruder und Schraube - Bergung dauert bei Starkwind mehr als 1,5 Std. – aber gemeinsam schaffen wir es dann doch). In Zakynthos Stadt die nächste Überraschung – Taxis streiken! Retter in der Not, unser Freund Sparktakos, er bringt am Freitag um 08:00 Richie und Co mit seinem Privatauto zum Flughafen (obwohl sein Lokal erst um 03:30 schließt und um 10:00 wieder öffnet – täglich!)

Mittags erscheinen Gudrun & Holger (kennen wir ja schon vom letzten Jahr ;-)) – und wir starten den nächsten Wochentörn – momentan geht es „Törn auf Törn“ – aber zum Glück lauter nette Gäste, und es macht auch mit solchen Leuten richtig Spaß! Wieder eine abwechslungsreiche Tour über Poros, Skorpio, Nidri, Levkas, Meganisi,… - Treffen „Bayern – Schorsch“ mit seiner Iseniska in Meganisi – in Fiskardo erleben wir einige Stunden „Hafenkino“ pur – viele Charterjachten sind mit relativ unerfahren Crews unterwegs und beim Ankern mit Landleine (dazu ein bisschen Wind) total überfordert.

 

29.Juli                   Die Taxis streiken noch immer, aber für uns kein Problem. Ich bekomme das Privatauto von … (eh klar unserem Freund Sparktakos!)

 

30.Juli                   Wir verlassen den Hafen in Zakynthos Stadt und legen uns vor Anker – Wunderbares Wasser und kein Lärm,….

 

2.August             Mein "Ersatzskipper" Lorenz kommt mit Dominik und Ursula für eine Woche an Bord.

Es geht in eine schöne Bucht nach Ithaka, dann nach Vathi, weiter nach Fiskardo (Kapitän Lorenz ist voll im Geschäft!) und Poros. Dort zeigt Skipper Lorenz richtig Mut und betätigt sich als „Klippenspringer“ (mind. 10m!)

 

6.August             Ursula hat Geburtstag – wird natürlich auf Pink Panther mit Sektfrühstück, Luftballons und Happy Birthday zelebriert. Nachmittags fahren wir dann von Poros Richtung Wreck Bay entlang von Kefalonia. Obwohl ich diese Strecke schon zig-mal gefahren bin, sind wir etwas zu dicht unter Land und wir Rammen eine „Unterwasser-Felsnadel“ - Ground Zero - Bei 5-7kn Fahrt Rummst es ganz kräftig – Boot aufstoppen - Hektik – Blick in die Bilge – alles dicht – ab ins Wasser, Unterwassercheck – da haben wir den Salat – der Steuerbordkiel ist beschädigt – wir können weitersegeln – müssen aber in den nächsten Tagen in eine Werft um Pink Panther an Land zu heben und den Kiel reparieren. Nach einigen Telefonaten mit Schorsch und anderen Segelfreunden ist ein Termin in der Marina in Levkas vereinbart – Wir können in der Wreck Bay das Grillen und den Sonnenuntergang genießen.

 

9.August             Lorenz, Dominik und Ursula gehen von Bord – eine Ereignisreiche Woche ist viel zu schnell zu Ende.

Taxifahrer streiken noch immer – No Problem – Sparktakos!!!

Sohn Johannes und seine Freundin Sophie sind eingetroffen. Eine sehr nette Person, wie sich noch in den nächsten Tagen herausstellen sollte (kannten Sie ja bisher nicht –zu viel unterwegs ;-))

Sie wollen uns bis nach Sizilien begleiten. Vorher gibt es aber noch Abschiedsszenen bei Sparktakos (Er nimmt einen kleinen „Pink Panther“ in Obhut, bis wir eines Tages wiederkommen) und bei Dimitri. Dann geht es ab mach Levkas, wo in Rekordzeit der Kiel repariert wird (mit tatkräftiger Hilfe von Andreas – Österreichischer Aussteiger in Lefkas - Danke!) während Johannes, Sophie und Bettina die Umgebung erkunden. Bei der Kontrolle vom Steuerbord – Saildrive (Wasser im Öl!) stellt sich heraus, dass Cetin Marin in Marmaris vor einem Jahr „Scheiße gebaut“ hat. Ein Simmering wurde verkehrt herum eingebaut L.

 

13.August           Pink Panther geht wieder ins Wasser! Legen uns vor Levkas vor Anker und am Abend treffe ich mich noch mit Dieter (SY D-Day), der in Levkas einen Elektronik Shop für Segler (vom Feinsten! Und vor allem mit fachkundigem Service) eröffnet hat. Danke für Deine Hilfe beim "Navi-Programm"

 

14.August           Wir nehmen Kurs Sizilien

 

17.August           Nach Tagen mit sehr wenig Wind laufen wir in Catania um 06:00 ein und gleich wieder aus (wollten € 96,- pro Kalendertag ohne Strom und Wasser!) Wir segeln weiter nach Siracusa, wobei die Wasserpumpe Steuerbord nicht mehr mitarbeiten will! Muss bestellt werden :-(

 

20.August           Nach ausgiebigen Stadtbesichtigungen (Siracusa ist wirklich sehenswert) verlassen uns heute Sophie und Johannes.

 

23.August           Wir warten noch immer auf die Wasserpumpe. Wir lernen Bella und David kennen (beide aus dem Waldviertel – Aussteiger auf Zeit – kaum Segelerfahrung – aber Sie machen’s !)

Nach einem gemeinsamen Pizzaessen, die nächste Überraschung bei der Rückkehr an Bord – Pehn Thomas (Segelmacher aus Gmunden) ist ebenfalls in Siracusa und hat uns eine Nachricht hinterlassen.

 

24.August           10:15 SY Enya legt neben uns an der Stadtpier an. Eine wunderschöne Ketsch, die sich Thomas da erstanden hat. Nike, sein Hund fühlt sich bei uns sofort wohl!

 

26.August           Nach geruhsamen Tagen endlich die gute Nachricht – die Wasserpumpe ist da! Abschied von Bella, David, Thomas, Gudrun und Nike – wir gehen morgen Richtung Palma de Mallorca (laut Wetterbericht ist der Kurs südlich um Sizilien die bessere Wahl)

 

27.August           05:45 Anker auf und ab geht’s mit wenig Wind nach Süden, dann NW-Kurs

28.August           Im Laufe des Tages frischt der Wind auf bis 40Kn (in Böen darf’s ja auch ein bisserl mehr sein) und kommt nun aus NW (genau da wollen wir aber hin).

Mit 2 Reffs im Groß und halber Fock geht’s dann gegenan weiter (Welle 4-5m)

Gegen 20:00 beruhigt sich der Wind, bläst aber weiter gegenan.

 

29.August           07:20 Anker auf Grund vor Marsala (Westzipfel von Sizilien) wo es auch einen vorzüglichen Wein gibt und die besten Pizzas von ganz Sizillien (Restaurant Nashville) mit Superservice!

 

30.August           12:40 Wir verlassen Marsala und gehen nach Palma de Mallorca.

 

1.September     04:30 Ein Gewitterausläufer hat uns noch erwischt, Wind ca.35Kn aus N und leichte Schauer (Pink Panther macht unter 1 Reff bei 50° Windeinfall über 8Kn) Ab 08:00 geht’s dann mit 20-22Kn Wind weiter. Wir sind jetzt querab Sardinien.

 

2.September     Wir segeln mit Vollzeug bei 10-12Kn Wind aus N Kurs WNW. 01:15 Wind hört fast auf, dreht mehrfach und setzt dann so richtig hart aus S ein. Wir haben plötzlich 35Kn und der Wind ist so heiß, dass man fast nicht Atmen kann. Dazu peitschen die Sandkörner schmerzhaft auf die unbedeckte Haut. Ein „Scirocco“ (heißer Wüstenwind aus der Sahara) hat uns erwischt.

Während des Reffens entwickelt sich die Windgeschwindigkeit extrem (in Spitzen 57-60Kn)

Mit 3 Reffs im Groß und minimaler Fock lässt sich Pink Panther aber dann wunderbar auf Kurs bringen (mit 8-10Kn Fahrt!) Um 03:40 ist dann der Zauber vorbei. Der Wind geht auf moderate 20Kn zurück, die Luft bleibt aber drückend heiß und das ganze Schiff hat eine „Rottönung“ vom Wüstensand.

 

3.September     Nachmittags rufen wir Wolfgang und Ilonca (SY Aura) an, die ja seit einiger Zeit in Palma „sesshaft“ sind und gehen dann gegen 17:00 in El Arenal vor Anker. Am Abend wollen wir uns mit Wolfgang treffen, da aber ein heftiges Gewitter mit starkem Regen (Pink Panther bekommt seine weiße Farbe zurück) aufzieht, bleiben wir an Bord und verschieben die Wiedersehensfeier auf Morgen (letzter Treff in Marmaris 2008)

 

4.September     Wolfgang ruft an, wir können günstig (€ 70/Tag – Standard € 150,-) während der Wochentage in Palma in die Marina La Lonja, (Wolfgang arbeitet dort für eine Charterfirma) an die Pier.

Am Abend geht’s zu den Beiden in Ihre Wohnung und anschließend feiern wir noch Bettinas Geburtstag.

 

7.September     Nach einigen Tagen Sightseeing laufen wir aus. Dabei faszinieren uns noch die im Hafen liegenden Mega-Yachten (z Bsp. SY AGAILA, total Kohlefaserschwarz, inkl. Aufbau und Scheiben, L=66m, Masthöhe 83m…..)

Wir nehmen Kurs auf Formentera.

 

8.September     Delphine besuchen uns (wie schon mehrmals auf unserer Reise seit Sizilien) und wir gehen gegen Mittag in Formentera in einer wunderbaren Bucht vor Anker (etliche Touristenboote, aber ab 17:00 ist es herrlich ruhig)

 

9.September     12:30 Ab geht’s Richtung Cartagena. Wir segeln mit bis zu 10Kn Fahrt Richtung SW

 

10.September  Kurz vor Cartagena haben wir noch Anglerglück und fangen eine schöne Goldmakrele. In Cartagena sind die Marinapreise nach einiger Verhandlung sehr moderat

(€ 84,- für 3 Tage inkl. Wasser und Strom)

 

13.September  Nach ausgiebigen Bummeln geht’s um 12:50 weiter nach Almerimar

 

14.September  Almerimar Marina (€ 35,-) Bekomme von Eric (Südafrikaner, Segler und lebt seit einigen Jahren in Almerimar) ein „Leihauto“ um € 15/Tag mit einem kleine „Fehler“ (das Steuer ist Rechts!)

Aber ich muss mir neue Batterien besorgen (die an Stb haben Ihre Zeit abgearbeitet!) und Lidl wird auch besucht,…

Nach dem Batterieeinbau bekommen wir von unseren Nachbarn (Schweizer Katamaran Jambayala) Besuch und trinken dabei einige Flaschen Marsala Wein. Barrie der Bordhund der Schweizer fühlt sich natürlich wieder ganz wie „zu Hause“.

 

15.September  Nachdem ich auf der Jambayala noch die Beleuchtung am Mast auf LED umgetauscht habe, geht’s weiter nach Malaga. Bei guten 8Kn Fahrt besuchen uns auch wieder einige Delphine.

 

16.September  Kommen sehr früh in Malaga an, daher Ankern wir vorerst in Strandnähe und gehen dann mittags in den Hafen. Heute kommen ja Ruedi und Linda aus der Schweiz (hoffentlich hat Ruedi meine "Basler Leckerli" dabei ;-) )

In Malaga können wir aber nicht bleiben (Industriehafen!), also gehen wir gleich weiter nach Benalmadena, wo unsere Gäste an Bord können.

Auf die Schweizer ist verlass - Ruedi hat eine "Riesenpackung" der Leckerli und sogar Zigarren für den Skipper dabei - Danke, Danke!

 

17.September  13:30 Leinen los und ab Richtung Gibraltar – der Atlantik wartet!

 

18.September  07:07 der „Europapoint“ in Gibraltar ist erreicht – um 08:00 fällt der Anker in La Linea vor der Marina. Nach einem ausgiebigen Frühstück und ein bischen Ruhen, geht’s dann Mittags auf den „Rock“. Bei den Sehenswürdigkeiten sind natürlich die AFFEN mit dabei!

Am Abend gibt’s das „Captains Dinner“ und Linda hat Ihr „kleines Schwarzes“ nicht dabei! Die Kleidungspflicht wurde Ihr aber (angeblich ?) vor Reiseantritt mitgeteilt. Aber ein guter Skipper hat ja (fast) alles an Bord, und somit durfte Sie dann beim Grillen auch dabei sein. Wir köpfen eine Flasche Champagner (von der Jamayala bekommen) und genießen den Abend.

 

19.September  Mit Vollzeug und Wind von achtern (20Kn) rauschen wir mit mehr als 8Kn Fahrt durch die Straße von Gibraltar – um 12:50 geht’s dann im Atlantik nach Barbate weiter (zur Abwechslung mal mit Klassischer Musik!) Eine große Delphinschule mit mehr als 50 Tieren (+ 1 Baby) besucht uns.

Um 17:00 gehen wir in Barbate in die Marina (die Marinapreise in Spanien sind sehr moderat!)

Abendessen in einer Taverna – Paella mit Wein ***** (fast so gut wie die von Rob)

 

20.September  12:30 Wir legen ab. Vor dem Hafen 30Kn Wind, nur mit der Fock macht Pink Panther 8Kn Fahrt, dann kommt das Groß mit 2 Reffs raus und Fock ganz, dann geht’s so richtig schön dahin – Um 19:00 laufen wir bei Starkwind in Cadiz im Club Nautico ein (ziemlich eng, vor allem bei Wind von der Seite, aber es klappt vorzüglich – eine gute Crew!)

 

21.September  Nach dem Frühstück machen wir gemeinsam Cadiz unsicher, und um 14:00 legen wir ab. Neben uns hat gerade eine 50er richtig Bruch gemacht beim Anlegen (seitlich total abgeräumt!)

Backbord liegt eine 56er aus England mit auszubildenden „Masters of Sea“ . Sie legen vor uns ab. Wir gehen dann auch flott aus der Box (ohne Probleme!) und setzen sofort alle Segel und machen uns auf die Jagd.

Eigenartig, aber wenn ein Schiff vor uns ist, wird Pink Panther richtig schnell, und so dauert es nicht lange und wir passieren das Schiff, lassen es immer weiter hinter uns und…. „fliegen“ Richtung Portimao.

 

22.September  10:45 Kurz vor Portimao ist uns das Anglerglück wieder Hold. Wir gehen in die Marina (muss auch Platz reservieren für die Zeit, wenn wir nach Ö. gehen).

Kriegen dort auch gleich „hochprozentigen“ Besuch – Werner ist mit seinen Nachbarn (Steidls) eine Woche in Portimao auf Urlaub und wohnt direkt im Marina-Hotel. Reiner Zufall dass wir genau zur selben Zeit auch dort sind – aber manchmal spielt das Leben eben so!

Es wir auch gleich ein „Atlantiktörn“ nach „Capo de Sao Vicente“ für morgen geplant.

 

23.September  08:45 Ab geht’s, und die Angel raus – ein Biss – beim Einholen eine Möwe im Sturzflug – und unser Fang gehört jemand anderen! Gegen Mittag frischt der Wind noch etwas auf und es ergibt sich eine wunderbare Fahrt bei grandioser Atlantikdünung (an die sich Linda noch gewöhnen muss ;-( )

Bettina sieht einen „Delphin“ Backbord neben uns schwimmen – Na Ja, alle anderen haben das Glück einen 3m Hai zu sehen ;-)

Wir segeln dann in eine wunderbare Bucht und Verkosten beim Lunch noch den vor Portimao gefangenen Fisch und bringen dann Werner und Rosi an Land. Sie werden mit dem Linienbus nach Portimao zurückfahren – es ist leider für morgen ein Ausflug ins Landesinnere gebucht. Wir bleiben noch und genießen den Abend an Land bei einem herrlichen Sonnenuntergang, einigen Cocktails und „Sterne schauen“ mit Ruedi (ein absoluter „Himmelsprofi“)

 

24.September  Zurück nach Portimao – Wind von Achtern – Zeit für den Spi – bei 10Kn Wind machen wir 7,8Kn Fahrt – dazu gibt’s noch zusätzlichen Reiz – wir navigieren mit dem Sextanten (Ruedi wollte ja volles Programm)

Um 16:30 vor Anker in der Bucht von Portimao wird noch mal die Hängematte rausgeholt und sofort von den Schweizern übernommen.

Abends geht’s dann noch in die Stadt auf ein paar Cocktails, wobei wir auch Werner & Co treffen.

Beim zurückfahren streikt der Außenborder und wir dürfen Rudern (Ruedi wollte volles Programm!)

 

25.September  Ruedi und Linda müssen uns leider verlassen. 10 Tage waren einfach zu kurz!

Mit dem Dingi von Franz (Segler aus Wien und auch vor Anker) bringe ich die Beiden an Land zum Autobus nach Lissabon. Anschließend wird der Außenborder repariert. Nach dem Abendessen (Franz wurde natürlich eingeladen) kommen noch Sylvia und Helmut (Wiener Segler) auf ein paar Gläschen Wein vorbei.

 

26.September  Helfe Helmut beim Kalibrieren des Autopiloten an seinem Kat. Abends gehen wir noch mit Rosi und Werner Abendessen. Sie fliegen auch morgen nach Ö. zurück.

 

27.September  08:00 Pink Panther kommt in der Marina in seine „Box“, wird ordentlich vertäut und um 09:20 verlassen wir mit dem Taxi Portimao um mit dem Bus nach Lissabon zu fahren und am 28.September dann nach Ö. zu fliegen.

 

Eine schöne, ereignisreiche Mittelmeer - Segelperiode hat Ihr Ende. Seit Juli 2007 sind wir viele Meilen gesegelt, haben viel erlebt und viele Gäste an Bord gehabt, mit denen das Erlebte geteilt wurde. Es war eine schöne Zeit, vor allem in Griechenland, aber auch in der Türkei.

Viele neue Freunde (Nemo, Aphrodite, Sparktakos, Dimitri, Hardy,... nur um ein paar zu nennen) und Seglerfreunde (SY Charisma, SY C-Rob, SY Filou, SY Gigue, SY Ameland,….) haben wir schweren Herzens zurückgelassen. Es war eine wunderbare Zeit – Danke!

Auch unseren Gästen sei Dank für die schöne Zeit und den Spaß, den wir mit Euch an Bord haben durften (Vielleicht klappt’s auch in der Karibik?)

Aber das Abenteuer ruft: es wartet die Atlantiküberquerung und die Karibik auf Pink Panther & Crew (und ein Wiedersehen mit „alten Freunden“?).

 

Liebe Freunde seid nicht traurig, denn wie heißt es doch:

 

„Heute ist nicht alle Tage, wir kommen wieder, keine Frage!