Segeln in der Karibik 4

 

„Sturm“ auf den Petit Piton (2416 ft)

 

Am Ostermontag um 06:30 ist es soweit. Peter bringt uns (Johannes, Sophie und den Skipper) mit dem Dingi an den Strand und unser „Angriff“ auf den Pitongipfel beginnt.

Anfangs ging es wieder den bekannten Weg durch den Dschungel, wurde aber zunehmend steiler und anspruchsvoller.

Dass einige wirklich anspruchsvolle, auch nicht ungefährliche Streckenabschnitte, mit „abenteuerlichen“ Seilkonstruktionen gesichert sind, beruhigt nicht all zu sehr.

Wobei manche der Seile bzw. Leinen ihre beste Zeit schon lange hinter sich haben (vor allem auf diversen Segelbooten!)

Wie aus den Fotos unschwer erkennbar, haben wir es nach knapp 2 Stunden geschafft.

Oben auf dem Gipfel hat man einen herrlichen Ausblick (wobei sich auch während des Aufstiegs viele herrliche Ausblicke ergaben).

Nach dem, nicht weniger anstrengenden (und gefährlichen) Abstieg wurden wir dann gegen 11:00 wieder von Peter am Strand mit dem Dingi aufgelesen und zu Pink Panther gebracht werden.

 

Mein persönliches Fazit:

Es war einfach super, dass ich es nach meinem Unfall 1999 und meiner „Behinderung“ auf Grund meines Willens doch noch schaffe, auch einen „Berg“ zu besteigen.

Natürlich wurde mir die Rechnung (Schwellungen und auch gewisse Schmerzen) in den nächsten Tagen „präsentiert“.

Ein weiteres Mal muss ich es nicht mehr machen.

Aber es ist gut zu wissen, dass man so vieles kann, wenn es sein muss.

 

Berg Heil und Schiff Ahoi

SY Pink Panther