Segeln in der Karibik 5

 

Samstag 14.4. Felix & Co sind wieder zu Hause und bei uns beginnen für die nächsten Tage die unvermeidlichen „Folgearbeiten“ an Bord. Generalreinigung Innen und Außen, sowie auffüllen diverser Lebensmittel und Ersatzteile. Bettwäsche und Kleidung muss gewaschen werden – was in Österreich zur „Arbeit nebenbei“ zählt, dauert in der Fremde in der Regel schier endlos!

Wetter muss laufend gecheckt werden und im Internet muss ich wegen einer neuen Kamera recherchieren – unsere hat endgültig den Geist aufgegeben (nach 7 Jahren treuer Dienste zu Lande, auf und im Wasser, sowie im Urwald – es muss daher wieder eine wasserdichte Olympus werden!) Wenn Ossi am 5.Mai kommt wird er sie mir sicher mitbringen.

 

Bis dahin gibt es leider keine Fotos ;-)

 

Samstag 21.4. Nach eine Woche in Fort de France setze ich um 02:15 die Segel und nehme Kurs auf Domenica. Bei gutem Wind und satten 7Kn legt sich Pink Panther mächtig ins Zeug. Nach dem Sonnenaufgang wechseln sich Regenschauer und Sonnenschein, mit gelegentlichen ordentlichen Windschüben (1 Reff und trotzdem 10-12Kn Fahrt!) dann wieder fast Flaute.

Aber um 16:00 haben wir Portsmouth (im Norden von Domenica) erreicht.

Sonntag 06:30 Segel rauf und Anker hoch, wir machen uns auf den Weg nach Point a Pitre auf Guadaloupe. Ein angenehmer Segeltörn mit gutem Wind und Speed, so lassen wir gegen 13:00 vor der Marina den Anker fallen.

Ich versuche in der Marinaleitung einige Informationen über die bevorstehende Fahrt durch die „Riviere Salee-Passage“ mit den 2 Hebebrücken zu erhalten – leider ist niemand anwesend.

Also zurück zu Pink Panther und wir fahren weiter bis zum Eingang der Passage und ankern unmittelbar vor der Gabarre Brücke (die öffnet nur ein mal täglich um 05:00)

 

Gegen 16:00 sehe ich ein unförmiges „Etwas“ im Wasser auf die Brücke zutreiben. Mit dem Dingi auf „Entdeckungstour“ stellt es sich als ein „abgesoffener“ Jet-Ski heraus, der in die Mangroven treibt und immer mehr sinkt. Mit viel Mühe schaffe ich es, den Jet-Ski an Pink Panther zu befestigen und sogar zum größten Teil aus dem Wasser zu bringen. Es stellt sich heraus dass es ein Edelgefährt sein muss (2-sitzig mit Rotax High Power Engine – Wert ca. 15.000 €)

Etwas später auf der Polizeistation, bei der ich den Fund melde und meinen Anspruch auf Bergelohn zu Protokoll geben will.

In der Zentrale der Polizei in Point a Pitre (Hauptstadt von Guadaloupe) kann angeblich keiner Englisch ! – Erst nach längerer Zeit findet sich eine „Brigadier“ Karioua, die Englisch spricht.

Das folgende Gespräch findet nicht in einem Büro sondern auf dem Gang des Gebäudes statt!

Ich stehe mit Frau Brigadier Karioua, weiteren 4 Polizisten (ich stehe mit dem Rücken zur Wand und die Anderen umringen mich im Halbkreis!) und einer weiteren Privatperson die angeblich behauptet es sei sein Jet-Ski, (hat sich bei mir aber weder vorgestellt, oder einen Nachweis seines Eigentums - Typenschein, Zulassung,… gezeigt) und spricht angeblich auch kein Englisch.

Frau Brigadier Karioua fragt mich, was ich eigentlich will.

Ich sage der Brigadier, dass ich um ein Protokoll bitte, in dem die Bergung des Jet Ski und mein Anspruch auf Bergelohn niedergeschrieben ist.

Auf Ihre Frage, wie hoch ich mir den Bergelohn vorstelle, antwortete ich, dass ich auf Grund des Wertes von ca. € 15.000 mir schon € 500,- vorstellen kann.

In diesem Augenblick bekomme ich die Faust des angeblichen Eigners direkt an meine linke Kinnpartie geknallt und es wird mir schwarz vor den Augen.

Wie ich kurze Zeit später wieder zu mir komme, liege ich auf dem Steinboden des Flurs und sehe verschwommen, wie der Täter an den Händen gefesselt abgeführt wird.

Ich will aufstehen, schaffe es aber nicht und kann mich nur mit dem Rücken zur Wand hinsetzen.

In den nächsten 30 min kümmert sich niemand um mich – auf meine Bitte um Ambulanz und Hospital gibt es von Seiten der Beamten nur Schulterzucken oder totale Ignoranz.

Dann erscheint Brigadier Kariou erneut und auf mein Ersuchen um Ambulanz erklärt sie mir, dass ich jetzt mit einem Polizeiauto zur Marina, von dort mit einem Polizeiboot zum Kat gebracht werde, und dort den Jet Ski den begleitenden Polizisten aushändigen muss. Später kann ich dann zurückkommen und alles zu Protokoll geben, bzw. das Hospital aufsuchen.

Ich werde in das Auto und auf das Boot verfrachtet – kein Wiederspruch möglich – es scheint ja niemand Englisch zu können.

Auf dem Polizeiboot ist plötzlich auch der Täter wieder dabei!!!!

Der offensichtliche „Chef“ der Polizeitruppe an Bord versucht während der 15 minütigen Fahrt zu Pink Panther in Französisch auf mich einzureden – ich versuche zu erklären, dass ich nur Deutsch und Englisch spreche und verstehe – ohne Erfolg – anscheinend spricht er kein Englisch! (Hoher Offiziersrang – sehr viel „Goldlametta“! Eigenartig)

Es herrscht aber rege Gesprächstätigkeit von seiten der Beamten und dem "Täter"

Bei Pink Panther angekommen, es mittlerweile gegen 19:00 und Bettina war schon in großer Sorge, fordert mich ein mitgekommener Polizist in “geringerem Rang“ (nur Silberlametta) auf Englisch (!) auf, den Jet Ski an den mitgekommenen, für mich noch immer unbekannten „Eigner“ zu übergeben.

Ich erkläre Ihm, dass ich den Jet Ski nur an die Polizei übergeben werde, und dass, wenn ich das Tau löse der Jet Ski wieder sinken wird.

Wir einigen uns, dass wir den Jet Ski zuerst beim Polizeiboot mit einer Leine sichern und dann das andere Tau löse – und ich damit den Jet Ski der Polizei übergebe – eine Bestätigung darüber erhalte ich aber erst in der Zentrale.

Nach dem dies geschehen war, meldet sich der „Eigner“ plötzlich über den „Dolmetscher“ Er möchte sich wegen der Angelegenheit (Bergung und vor allem den Faustschlag) mit mir Einigen und bietet mir € 500,- als Gesamtschadenersatz.

Ich lasse Ihm wissen, dass ich starke Schmerzen im Kiefer habe, und in Anbetracht der Körperverletzung vor vorhandenen Zeugen (4 Polizisten) mir eigentlich € 2.000,- vorstelle.

Da meldet sich plötzlich der Offizier („Goldlametta“) in klarem Englisch an mich: „Mister, bedenken Sie, wir sind in Frankreich und sie könnten den Jet Ski ja auch gestohlen haben!“

Da werde ich richtig wütend und schreie den „Goldlametta“ richtig an: „Ich bin kein Dieb, wir befinden uns in der EU und als Österreicher bin ich Bürger der EU mit allen Rechten, ich lasse mich auf keinem Fall als Dieb bezichtigen“ – und man soll sofort von meinem Boot ablegen.

Ich bringe meinen Katamaran zur Marina, gehe dort vor Anker und komme dann in die Zentrale wegen dem Protokoll.

Um 20:30 in der Polizeistation erklärt mir Brigadier Karioua, dass ich zuerst ins Hospital muss, und erst dann ein Protokoll aufgenommen werden kann. Auf meine Frage, wo das Hospital sei, zeigt sie mir ein Gebäude auf der anderen Straßenseite (ca. 100m) – So viel zur möglichkeit einer  „Erstversorgung“ nach dem Faustschlag!

Im Hospital - sehr nette, zuvorkommende Ärzte und Personal - stellt man schwere Prellungen des Kiefer fest, anscheinend aber ist nichts gebrochen. Ich werde noch ca. 5 Tage stärkere Schmerzen haben und der Arzt gab mir für die Nacht starke Schmerzmittel, sowie für die nächsten Tage ein Rezept für Schmerztabletten aus der Apotheke. Mit der Auflage, sollte es schlimmer werden mit den Schmerzen muss ich das Hospital erneut aufsuchen.

Mit dieser Diagnose (schriftlich!) kam ich dann um 21:25 wieder in die Polizeistation, wo man mir am Eingang mit Gesten deutete, ich muss warten.

Um 21:45 habe ich erneut versucht die Beamten auf mich Aufmerksam zu machen, wobei man mich einfach ignorierte. Als ich dann lautstark mein Recht als EU Bürger einforderte, war plötzlich ein Beamter dabei, der Englisch sprach. Er erklärte mir dann, nachdem ich Ihm mein Anliegen vorbrachte, dass Frau Karioua nicht mehr im Haus sei, und ich morgen um 09:00 wieder kommen soll.

Als ich am Montag um 09:00 im Polizeidepartment eintraf, sagte man mir, ich möge im Wartebereich warten. Um 10:00 habe ich beim Empfang erneut nachgefragt, was denn nun los ist. Man sagte nur, ich muss warten. Um 10:45 hat man mir dann erklärt, Frau Kariou kommt erst um 13:00, ich soll da wieder kommen. Als ich dann um 13:00 erneut eintraf, musste ich bis 14:00 warten bis mich Frau Karioua ins Office bat. Dort erklärte Sie mir, dass man das alles auch mit einer Einigung machen könnte, und Sie versuche Herrn Amar (erstmals ein Name des Täters)telefonisch zu erreichen, ich solle einstweilen draußen warten.

Nach weiteren 20 Minuten teilte Sie mir mit, dass Herr Amar nicht zu erreichen sei, seine Familie auch nicht wisse, wie er erreichbar sei, Sie es aber später nochmals versuchen werde, da Sie ohnehin bis 21:00 Dienst habe. Wir vereinbarten, dass ich Sie um 20:00 anrufen werde.

Um 20:00 teilte Sie mir mit, Herr Amar möchte die Einigung und ich soll am Dienstag um 07:00 im Polizeigebäude sein.

Ich war am Dienstag um 06:45 im Polizeigebäude, wo ich im Wartebereich warten sollte. Als um 07:45 Herr Amar noch immer nicht erschienen ist, begann Frau Kariou mit der Niederschrift eines Protokolls. In dieser Zeit führte Sie noch einige Telefonate und sagte mir dann, dass Herr Amar „verschlafen“ hätte, er aber gleich kommt. Die Protokollaufnahme wurde unterbrochen und ich nach draußen zum Warten gebracht. Wobei mich Frau Kariou erneut fragte, was ich mir als Schadensausgleich vorstelle. Ich sagte Ihr dass ich in Anbetracht des Schlages € 2000 als angemessen fände.

Um ca. 08:20 sah ich Herrn Amar eintreffen und das er sich direkt in das Büro von Frau Karioua begab.

Um 09:00 musste ich erneut in das Büro von Frau Karioua, wo Sie mir mitteilte, dass Herr Amar nun keine Einigung wünsche und das Protokoll fertiggestellt werde.

Auf meine Anfrage über eine Niederschrift über meinen Anspruch auf Bergelohn sagte Sie mir, dass sei unmöglich. Ich fragte dann um eine Bestätigung, dass ich den Jet Ski der Polizei übergeben habe. Auch das sei nicht möglich. Auf meinen Einwand, dass das aber nicht meinem Europäischen Rechtsempfinden entspreche, und ich unverzüglich meine Botschaft anrufen werde, hat man mir ein „Übergabeprotokoll“ (leider auf Französisch“ ) übergeben.

Man gab mir auch eine Vorladung zum Gerichtstermin (?) und dazu den „Proces-Verbal“ (Protokoll) zur Unterschrift. Da diese Schriftstücke auf Französisch verfasst und von mir nicht Verstanden wurden, weigerte ich mich zu unterschreiben.

Nach längerer Diskussion und tel. Rücksprache Ihrerseits (mit Ihrem Vorgesetzten?) übergab man mir die Dokumente ohne Unterschrift und teilte mir unmissverständlich mit, ich sollte das Polizeigebäude und nach Möglichkeit Guadaloupe schnellstens verlassen.

Es scheint, dass Herr Amar über einige sehr gute Verbindungen zu den Beamten in Port a Pitre verfügt (Im nachhinein erscheinen einem „beiläufige Gespräche, die Herr Amar während des gesamten Vorfalls mit Frau Krioua und einigen Beamten, fallweises Gelächter, auf dem Boot, in anderem Licht,…).

Weiters man in Guadaloupe sehr gern an den Subventionen der EU teilhaben will (und es auch ganz kräftig tut – es wird dort laut Informations-Tafeln mindestens jede 2.Baustelle von der EU gefördert!) – aber an einem EU konformen Rechtssystem und auch „Verhalten von Beamten“ keinen Wert legt. Dieser Eindruck verstärkt sich noch durch die weiteren Folgen:

Nach Rücksprache mit der Botschaft in Paris (keine Ö Vertretung in Guadaloupe) habe ich für den Gerichtstermin am 15.6.2012 in Point a Pitre, einen, Englisch sprechenden, Anwalt zur Wahrung meiner Forderungen (Schmerzensgeld, Taxikosten € 125,- mit Beleg, Telefonkosten,…) beauftragt.

Nach der Überweisung von € 600,- als Honorarkostenvorschuß hat er mich am 15.6. vor Gericht vertreten.

Auf mehrmalige Anfrage meinerseits, gab er mir zu verstehen, dass meine Anwesenheit nicht erforderlich, und auch nicht förderlich sei.

Nach mehrmaliger Nachfrage erhielt ich am 27.6. per mail folgende Auskunft:

Die Verhandlung wurde erfolgreich durchgeführt, Herr Amar wurde zu € 300,- Schmerzensgeldzahlung und € 200,- Anwaltskostenersatz verurteilt. Ha Ha Ha!

Auf eine schriftliche Ausfertigung des Urteils, und damit dem Recht auf Einspruch bzw. den „Schadenersatz“ warte ich, trotz mehrmaliger mails an den Rechtsanwalt (ohne Antwort) noch immer (heutiges Datum 22.8.2012)

Fazit: EU ist nicht EU, Recht ist nicht immer Recht, und in Guadaloupe kann man sich anscheinend mit den richtigen „Freunden“ manches „Richten“.

 

Am Mittwoch um 05:00 öffnet sich für uns mit 3-tägiger Verspätung die Gabarre – Brücke. Die Brücke ist nur 8m breit und es steht eine ganz beträchtliche Strömung schräg zur Durchfahrt. Bei 7m Breite schaffen wir es mit den Fendern Außenbords nicht ganz ohne Berührung der Holzplanken am Brückenpfeiler – Pinki hat einige leichte Kratzspuren abbekommen, die in den nächsten Tagen beseitigt werden müssen (polieren!!!)

Weiter zu Alliance-Brücke, die viel breiter ist und ohne Probleme um 05:30 passiert wird.

Es geht den Riviere Salee nach Norden durch Mangrovenwälder und einer sehr schmalen Fahrrinne mit geringer Wassertiefe (fallweise 1,5m) in die Gran Cul-De-Sac Marin (einer großen, mit unzähligen Riffen gespickten Bucht im Norden von Guadaloupe), die wir in etwas mehr als 1 Stunde, bei anstrengendem Navigieren, nordwärts durchfahren. Dann endlich freies Wasser, Segel rauf und … der Steuerbordmotor setzt aus! Ein Blick ans Heck, und es ist Gewissheit – wir sind gefangen – ein treibendes Tau hat sich um die Schraube gewickelt. Segel wieder runter – ab ins Wasser und mit dem Messer das Tauwerk rund um den Propeller zerstückeln! – Wer das jemals gemacht hat, weiß von welchen Anstrengungen ich spreche! Nach einer weiteren Stunde ist es geschafft, Leine entfernt, Propeller läuft wieder normal – Segel hoch und bei gutem Wind (achterlich 16-18Kn) geht es flott nach English Harbour auf Antigua.

Nach dem Einklarieren geht’s sofort an die Pier und es werden die Anwesenden herrlichen Yachten von der „Antiqua Classic Race Week“ bestaunt.

In den nächsten Tagen wird noch ausgiebig an der Pier nach den Yachten geschaut.

Groß, Edel, Luxus,… Restaurierte Segler aus 1920, Originalnachbauten, Maxiyachten neuesten Stils,…

Jedem Segelfreund gehen da Herz und Augen über!

Ja und man hat die Chance, die meisten dieser Dinger aus unmittelbarer Nähe zu begutachten. Man kommt auch mit den diversen Crew‘s ganz leicht ins Gespräch und erfährt manch wunderliche Storys.

Täglich bei Sonnenuntergang wird auf einigen traditionellen Edelschiffen noch immer mit der Kanone „Abendsalut“ geschossen.

Super Sache, auch für Pink Panther, man kann den „Sundowner“ nicht versäumen!

Wir ankern mit Landleine und entgehen dadurch den, von nun an täglichen „Ankertheater“ in der Bucht. Es sind jede Menge Charterboote eingetroffen, um an der, an die „Antigua Classic Race Week“ anschließend stattfindenden Antigua – Race Week – Regatta teilzunehmen.

Segeln können ja wahrscheinlich die meisten dieser Chartercrews ganz gut, aber Ankern…..?

Da aber auch viele im Hafen an der Mole liegen gibt es auch dort viele, nicht ganz vorbildliche Manöver zu beobachten ;o)

In der Bucht ankern auch 2 Deutsche (Bernd & Claudia) mit Ihrer „Still Crazy After All These Years“ (ein ausgefallener Yachtname) und es werden gleich Bücher getauscht und ein Treffen am Abend an der Pier ausgemacht.

Samstag am Nachmittag werden wir beim „Edel-Boot Sightseeing“ ganz spontan von Sun Sail zu Ihrer Sailors Party, die man für die Regattateilnehmer von Sun Sail Charter veranstaltet eingeladen (Gratis Essen und viel Trinken J - Danke!)

Abends dann gute live Musik am Nelson’s Dockyard und dazu Antigua Rum

Dienstag wird noch einmal der Start und einige Regattaabschnitte beobachtet, ein herrliches Bild und vor allem die Fitness für den Abend gepflegt (die Nächte sind hier ziemlich lang!)

Die Regatta läuft noch bis Samstag, wir werden aber Antigua bereits am Mittwoch verlassen – Ossi und Judy kommen am Samstag nach FdF.

Aber vorher kommt noch ein Highlight – Mittwoch ist Regattaruhetag und daher ist heute Dienstag - Abend auf dem Nelson‘s Dockyard der „Bär“ los.

Key Many Marley – Sohn von Bob Marley gibt ein Konzert!

Die Stimmung ist vorher schon ausgezeichnet – da gibt es eine zusätzliche Überraschung für uns:

Marion und Harald (erstmals in GR getroffen, dann wieder auf Gran Canaria) sind auch da – müssen sofort Antigua Rum trinken! Und dann das Konzert – Bettina ist ganz weg! Ist aber auch eine wirklich geile Stimmung und Key Many gibt wirklich Alles (mit seiner Stimme ganz nah am „Großen Bob“ und natürlich werden auch die guten alten Raggae’s von Bob vorgetragen, garniert von neueren Titeln von Key Many)

Als Zugabe gibt es noch eine bislang unveröffentlichte Nummer mit seinem Sohn (ca.14Jahre und mehr dem Rap zugetan) Rap und Original Raggae – hörte sich verdammt gut an!

Wurde dann auf Grund des frenetischen Applauses auch wiederholt!

Abschied nehmen von Marion und Harald – Abschiedsschluck – und eine unvergessliche Nacht ist fast vorbei!

Antigua Race Week – Pink Panther kommt 2013 wieder!

Und dann werden wir an der Race-Week aktiv teilnehmen

(Falls jemand dabei sein will – bitte Kontakt aufnehmen!)

 

Mittwoch 07:00 Segel rauf und ab Richtung Süden - FdF wartet.

Bei 22-25Kn Wind querab macht Pinki richtig gut Fahrt (10Kn +) – querab Dominica aber dann leider weniger Wind – sind wir aber trotzdem am Donnerstag um 14:00 in Fort de France.

Da die Entlüftungsschraube am Dieselfiltergehäuse an Steuerbord Luft zieht und der Motor daher immer wieder aussetzt, wird das Gehäuse gleich ausgebaut und ich mache mich trotz 31 Stunden Segeln auf den Weg in eine Werkstatt.

Nach erfolgter Reparatur (neues, größeres Gewinde und Schrauben!) und Einbau springt der Motor erst nach längeren Versuchen, vielen Flüchen und gutem Zureden endlich wieder an, und läuft dann auch zufriedenstellend.

19:00 – Ich „Sau-müde“ (Richtig – ziemlich schmutzig)

Abendessen und einige Bier – Schlafen!

Morgen müssen wir Einkaufen und am Samstag kommen dann die Mühlviertler.

Es ist richtig schade, dass wir keine Kamera dabei hatten, aber andererseits hätte man all die Schönheiten der Boote und die vielfältigen Eindrücke und Erlebnisse gar nicht richtig festhalten können.

Aber nächstes Jahr sind wir ja wieder dabei!