Gaspoltshofen – Martinique – Bequia – Martinique – Jamaika

 

Nach unserer Hochzeitsfeier gab es noch ein paar „erholsame (?) Tage“ in Österreich.

Bei der Gelegenheit wollen wir uns noch einmal bei allen Anwesenden Gästen aus Nah und Fern, die sich die Zeit nahmen mit uns zu feiern (obwohl einige gar nicht wussten, dass Sie zu einer Hochzeitsfeier kommen ;-)) bedanken.

Freunde kommen eben, wenn sie gerufen werden ;-)

Danke auch allen „Aktiven“ die mit Ihren Überraschungen diesem Tag noch eine zusätzliche besondere Note gaben (Stammtischrunde, Manfred - Karibik Party, Werner & Rosi,…)

Ja, wie ging’s weiter?

Am nächsten Freitag fand in Pur Walter’s Kellerbar eine „Nachbesprechung“ des Guadaloupe – Martinique Törns vom März 2012 auf dem Programm. Wobei bei Rum und Zigarren auch gleich die Vorfreuden des anstehenden Kuba-Törns im März 2013 ausgiebig genossen wurden – Danke für den schönen Abend!

Zur Erholung sollte es dann nach Bad Hofgastein zu Klaus und Birgit in den Glocknerkeller gehen. Es waren eine schöne Zeit bei Euch, aber Erholung? ;o)

Dazwischen einige Erledigungen bei Ämtern und Ärzten – ja die Zeit vergeht viel zu schnell - es war schon wieder Zeit zum Aufbruch.

Mit 50kg Übergepäck schafften wir es dann ohne Aufzahlung (Charme & Honeymoon-Bonus!?) nach Le Marin auf Pink Panther.

Dort wurden die langen Bestelllisten, unserer Freunde in Bequia, eingekauft und schon ging es bei gutem Wind südwärts.

In der Admirality Bay in Bequia wurde dann ausgiebig wiedersehen und „Hochzeit“ gefeiert.

Bei einer dieser Gelegenheiten gab es für Robin (ehemaliger GT-Series Rennfahrer – auf Ferrari! – glühender Maranello-Verehrer) vorverlegte Weihnachten (und Ostern zusammen).

Tschudy, unser „Mühlviertler für’s Besondere“ hat uns eine einzigartige Ferrari-Leuchte (LED’s, Farbwechsler, Fernsteuerung und allem Pi Pa Po) gefertigt, die wir Robin schenken konnten.

Kleine Kinder strahlen unter dem Weihnachtsbaum nicht mehr als…

Am 10.Dezember ging es schweren Herzens „Anker auf“ nach Martinique – wir wollten dort noch einmal so richtig einkaufen, bevor es nach Jamaika und anschließend für ein paar Monate nach Kuba geht.

Am 15.Dezember fuhren wir dann um 18:00 von Fort de France los Richtung Jamaika (ca. 750sm).

Nach 4 Stunden Segeln bei herrlichem Wind und guter Fahrt (8-10Kn) die 1.Überraschung!

Ein Fischernetz will unbedingt per Anhalter (im wahrsten Sinne des Wortes!) mit nach Jamaika.

Nach einigen Tauchgängen bei Stockdunkler Nacht auf offener See und mit Beleuchtung von Oben (Bettina mit Handlampe) konnte ich nach 1 Stunde das Netz überzeugen, doch in Martinique zu bleiben! Nur gut, dass ich keine Badehose trug, es hätte womöglich „braune Streifen“ gegeben – es ist ja nicht ganz ungefährlich bei Nacht und mit „Festbeleuchtung“ zu Baden .

Außer einer Begegnung mit einem 5 Master unter Segeln und einigen Fracht- und Tankschiffen gab es auf der Überfahrt eigentlich nichts Besonderes - außer:

„Am Ende der Zeit“ (21.Dezember – Maya Kalender!) tauchten am Horizont querab eine menge Windhosen auf. Ein ungutes Gefühl, vor allem, da sie sich näherten und doch ganz beachtlich anzusehen waren. Sie zogen dann doch hinter uns durch , wobei sich eine besonders große schon bedrohlich genähert hatte (15sm laut Radar!)

Im Anschluss an diesen Schrecken schaften wir unser bisheriges Rekordetmal (Etmal = Strecke die von 12:00 bis 12:00 zurückgelegt wird) 196 sm.

Für einen Fahrten-Katamaran wie Pink Panther, total vollgestopft mit Ersatzteilen, Lebensmitteln und anderen wichtigen und unwichtigen Sachen (Fahrtensegler mit Frau wissen wovon ich schreibe J) eine sehr gute Leistung, vor allem nur mit Original Besegelung (Gross & Fock)

Am 22.Dezember fällt der Anker vor Montego Bay.

Nach den Zoll- und Imigration -Formalitäten wird Montego Bay besucht.

Am 24. gab es dann „Christmas for Two“ an Bord von Pink Panther.

Am 26. Kommen ja dann Gudrun & Holger für 3 Wochen um zu Heiraten – wir freuen uns schon!