Kuba III „Rosi & Werner“

 

Samstag 9.März

Am Morgen fahren wir mit dem Dingi vom Ankerplatz an Land und decken uns am Markt mit Obst und Gemüse ein. Um 11:00 fahren wir mit Pink Panther dann vom Ankerplatz an die Pier und machen längsseits fest, Rosi und Werner kommen in 1 Stunde an Bord. Kaum an der Pier sind Rosi und Werner schon da (?) - verdammt, wir haben wieder mal die Uhren nicht richtig gestellt, nachdem wir auf den Caymans eine andere Zeitzone hatten.

Sie bringen uns auch diverse „Kleinigkeiten“ aus Ö mit (Danke Tschudy!)

Da Rosi und Werner nur 1 Woche bleiben, checken wir gleich aus und verlassen gegen 17:00 (nach einem leckeren Abendessen in der Marina-Bar (und einigen Kristal = Cubabeer) Cienfuegos um noch während der Nacht nach Cayo Largo zu segeln.

Wo wir am frühen Vormittag erwartungsgemäß eintreffen, in der Marina kurz einklarieren.

Gegen 11:00 hat Pink Panther dann zum 2.Mal an diesem Tag „Grundkontakt“ – das 1.Mal beim Einlaufen in die Marina war es nicht beabsichtigt und unmittelbar vor der Marina in der schmalen, von Mangroven bewachsenen Einfahrt geschehen – plötzlich steckten wir fest – nach einigen Versuchen kam aber Pink Panther ohne fremde Hilfe wieder klar. Jetzt aber haben wir an einem herrlichen, weißen Sandstrand „angebeacht“. Werner und Rosi gehen ein bisschen „Inselerkunden“ und ich gehe ins Wasser, um bei der Gelegenheit gleich die Rümpfe etwas vom „Bewuchs“ zu reinigen.

Unsere Abenteurer entdecken auch eine Palme mit reifen Kokosnüssen. Nach einigen Versuchen schaffen Sie es auch 2 „Trinknüsse“ zu „ernten“, die sie dann an Bord mitbringen.

Als dann der Wind auffrischt, verlassen wir unseren Strandplatz und gehen ordentlich vor Anker.

Am nächten Tag fahren wir dann mit dem Dingi nach Cayeria Los Majaes, die Insel mit dem „Schneeweißen Sand“ und den vielen Muscheln. In Rosi erwacht natürlich sofort der „weibliche Sammlerinstinkt“ uns so werden mit Bettinas Hilfe wieder einmal „Tonnen von Muscheln“ (J) auf Pink Panther gebracht. Leguane beobachten das Treiben der „Muschelräuberinnen) ganz genau.

Am Abend fahren wir mit dem Dingi die 2 Meilen vom Ankerplatz in die Marina. Bei dieser Gelegenheit wird auch ein Krebs, der sich mit den Muscheln an Bord eingeschlichen hatte, wieder ausgesetzt.

Das Abendessen ein voller Erfolg war, davon zeugt Werner’s Teller (Also, viel blieb nicht übrig vom Loobster, den Shrimps und dem Fischfilett J)

Anschließend gibt es auf Pink Panther noch „Medizin“ (wegen der Verdauung) und wir genießen die herrliche Nacht (mit Superklarem Sternenhimmel).

Anker auf, heute geht es zum, nur 4sm entfernten Riff um zu schnorcheln. Trotz etwas stärkerem Wind (20-25kn) ist es auf der Leeseite des Riffs relativ ruhig und daher sehr gut zum schnorcheln.

Ich vermittle dann Werner noch eine „Begegnung der besonderen Art“ indem ich ihm einen, im Schatten einer Koralle schlafenden Riffhai zeigen kann. Mit ca. 3m Länge ist er sicherlich nicht mehr ein „kleiner“. Nach eingehender Betrachtung aus gebührlicher Distanz machen wir uns mir gemischten Gefühlen auf den Rückweg zu Pink Panther (nicht ohne uns immer wieder nach hinten umzusehen!!!!)

Am späten Nachmittag geht es dann direkt in die Marina, wo wir für den nächsten Morgen bereits auschecken. Am Abend wird bei ausgelassener Stimmung wieder mal an Bord getanzt (bei einem Besuch von Rosi und Werner ein Muss!).

Wir machen dann, nach einem herrlichen Segeltörn von 35sm nach 6 Stunden, vor Cayos de Dios unseren nächsten Halt. Hier können Werner und Rosi an der Leeseite der Insel nochmals nach Herzenslust Schnorcheln. Eine herrliche Unterwasserwelt mit vielen Fischen und wunderschönen Korallen erwartet sie.

Nachdem in der Nacht Wind aus Nord aufgekommen ist, und die Dünung zugenommen hat, verlassen wir den Ankerplatz gegen 02:00 und machen uns auf den Weg nach Cienfuegos (45sm).

Gegen 14:00 machen wir wieder in Cienfuegos an der Pier fest. Nach dem Einchecken, dem Organisieren eines Taxis (für unsere Fahrt morgen früh nach Havanna) und Klar Schiff (wir verlassen Pink Panther für 5 Tage – die „Innviertler“ kommen, und wir müssen Vinjales und Pinar del Rio besuchen J) geht’s zu dem „wahrscheinlich besten Mojito“ von ganz Kuba. Zubereitet vom Barkeeper im alten Park einer ehemaligen „Zuckerbaron-Residenz“)

Der Abend klingt dann auf Pink Panther ganz „standesgemäß“ aus.

Die Fahrt nach Havanna verläuft problemlos.

Als Werner und Rosi dann Ihr Quartier bezogen haben und mit uns zu einem Havanna-Bummel aufbrechen wollen, vermisst Werner seinen Lederhut – Schei…     ist im Taxi liegen geblieben.

Ein kurzer Blick auf die Straße, da kommt der Taxifahrer mit dem Hut daher (Er hat in bei der Weiterfahrt im Rückspiegel entdeckt, umgedreht und gebracht! J)

Während Rosi, Bettina und Werner dann die Bars von Havanna unsicher machen, begebe ich mich zum Airport – Walter & Co kommen um 16:35 an. Ich muss aber vorher noch einen bestellten Leihwagen (Bus) übernehmen. Ich bin bereits um 14:30 am Flughafen um das Auto zu übernehmen, es dauert aber dann bis 17:30, dass das Fahrzeug bereit ist.

Walter, Trudi, Franz, Maria, Hans und Lisi sind wohlbehalten eingetroffen und so machen wir uns auf den Weg nach Havanna Stadt (ca. 20km) zum Quartier. Am Abend gehen wir dann noch alle gemeinsam zum Abendessen in das uns mittlerweile wohl bekannte El Guajirito.

Nach einer sehr guten Paella mit Meeresfrüchten, Fisch,… geht es dann zu späterer Stunde zurück zum Quartier. Werner und Rosi fahren morgen früh mit dem „Via Sol – Bus“ nach Varadero, wo sie am Abend dann nach Ö zurückfliegen.

Grüße an die Heimat (und hoffentlich friert Ihr nicht zu sehr J)